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Vortrag Soz 320   1Am Freitag den 14.02.20 hat der Vertriebstrainer Herr Genz von der Debeka-Versicherung den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen die Sozialversicherungen und deren Prinzip noch nähergebracht, da dieses Thema kurz zuvor in Sozialkunde durchgenommen wurde. 

Die Krankenversicherung wurde als erste der fünf Sozialversicherungen 1883 von Bismarck eingeführt und baut auf dem Solidaritätsprinzip auf. Das bedeutet, dass jeder einen gewissen Beitrag einzahlt, die medizinische Leistung, die man erhält, jedoch unabhängig von dessen Höhe ist. Menschen, die weniger verdienen und demzufolge weniger einzahlen, kriegen also keine geringere ärztliche Versorgung als Leute, die mehr verdienen und mehr einzahlen. 

Im Jahr 1884 kam die Unfallversicherung dazu. Hierbei ist man bei einem Unfall während der Arbeits- bzw. Schulzeit versichert, jedoch nicht während der Freizeit. Für Schüler heißt das, dass sie ca. 18 Stunden am Tag nicht versichert sind, Arbeiter ca. 15 Stunden.

Um für seine Zukunft vorzusorgen, zahlt man in die Rentenversicherung ein. Hier gibt es jedoch ein sehr großes Problem: Den demographischen Wandel. Deutschlands Bevölkerung wird nämlich immer älter und je mehr alte Menschen es gibt, desto mehr beziehen Geld aus der Rentenversicherung und desto weniger zahlen in sie ein. Der demographische Wandel ist aber nicht nur ein Problem der Rentenversicherung, sondern auch der Pflege- und Krankenversicherung, denn ältere Menschen benötigen mehr medizinische Leistungen und Pflege als jüngere.

Doch trotz dieses großen Problems sind die Sozialversicherungen sehr wertvoll, weil sie uns schützen und absichern. Und um diese Sicherheit zu vervollständigen gibt es noch die Arbeitslosenversicherung.  Wenn man also zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben aus verschieden Gründen keine Arbeit findet, wird man vom Staat finanziell unterstützt. Diesen umfassenden Schutz haben wir zu einem sehr großen Teil den Sozialversicherungen zu verdanken. 

Christina Homm (Q11)

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