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Schueler exp 0421   1Theo Bosold und Felix Bernath vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium haben bereits Ende Februar beim Rosenheimer Regionalwettbewerb „Schüler experimentieren“ in der Sparte Physik den ersten Platz belegt und sich damit für den Landeswettbewerb qualifiziert. Dieser ging nun wie schon der Regionalwettbewerb davor ebenfalls online über die Bühne und die beiden Schüler holten sich mit ihrem Projekt „Lightning Guitar“ erneut den ersten Platz.

Die frischgebackenen Landessieger beschreiben ihr Experiment selber: „In unserem Projekt versuchen wir mit Hilfe von Licht eine Gitarre zu verstärken. Dabei wird das Licht durch die schwingenden Saiten moduliert und von lichtempfindlichen Empfängern detektiert. Außerdem wird ein Gehäuse für alle sechs Saiten modelliert und mit dem 3D-Drucker gedruckt, sowie eine geeignete elektronische Schaltung entworfen.“ Während der Präsentation für den Landesentscheid saß jeder von ihnen bei sich zuhause vor einer Kamera. Gemeinsam stellten sie ihr Projekt vor und mussten auch danach noch für Fragen zu Verfügung stehen. Gleichzeitig hatten sie Gelegenheiten, sich die Präsentation anderer Teilnehmer anzusehen. Viel interessanter wäre es für sie aber gewesen, wenn sie diese tatsächlich getroffen hätten, um sich mit ihnen auszutauschen. „Das wäre bestimmt interessant gewesen“, so Theo Bosold.

Die Jury beim Landeswettbewerb war beeindruckt vom Projekt und die beiden konnten auf die gestellten Nachfragen zufriedenstellende Antworten geben. Bereits am selben Tag abends erhielten sie die Nachricht, dass sie Landessieger in ihrer Sparte sind.

Nach dem Regionalwettbewerb hätten Theo Bosold und Felix Bernath zwar gerne ihre „lightning guitar“ noch ein wenig verbessert. Aufgrund der Pandemie konnten sie aber nicht auf die notwendigen Hilfsmittel und die vorhandene Technik wie 3-D-Drucker an ihrer Schule zurückgreifen. Ideen hätten sie schon noch. So könnte man evtl. das Gehäuse für die Saiten noch ein wenig verkleinern und das bei manchen Tönen noch vorhandene Rauschen mindern. Beide Buben sind sehr Technik begeistert. Theo Bosold kam im Physikunterricht auf die Idee zum Projekt, als Dioden, Halbleiter und anderes im Unterricht Thema waren. Sein Schulkamerad Felix Bernath kam dann dazu.

Oberstudiendirektor Matthias Schmid freut sich mit den Gewinnern und betont, dass die ganze Schule stolz auf sie sei: „So ein Erfolg ist nur mit tollen Schülern machbar, die dranbleiben, und natürlich mit Kollegen, die sie dabei unterstützen.“ Alle Schüler, die bei Jugend forscht oder Schüler experimentieren mitmachten, wurden betreut von Studienrätin Petra Hochreiter und Oberstudienrat Christoph Siegmund. Bis 14 Jahre kann man am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ mitmachen, ab 15 dann bei „Jugend forscht“. Theo Bosold und Felix Bernath wollen auf jeden Fall nächstes Jahr, wenn sie 15 sind, wieder dabei sein und dann an einem neuen Projekt „forschen“.

P. Mix

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