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b_290_0_16777215_00_images_stories_2014_15_1_P-Seminar_Karrosseriebau.jpgDie Schüler des Projektseminars „Karosseriebau“ vom Johannes-Heidenhain-Gymnasium aus Traunreut suchten eine geeignete Methode, um ihre Autokarosserie für ein Modellauto herzustellen. Bei der Suche nach geeigneten Partnern und Fertigungsmethoden stießen sie auf die Staatliche Berufsschule Wasserburg am Inn.

Es wurde bald ein Termin gefunden und für den 21.5.2014 eine Führung vereinbart. Herr Zimmermann nahm die Gruppe freundlich in Empfang. Das Erste, das besichtigt wurde, war der „Vakuumformer“. Ein Schüler des Seminars durfte das Gerät gleich ein Paar mal ausprobieren und einige Teile formen. Anschließend wurden weitere Möglichkeiten der Fertigung, wie z.B. die Spritzgussmaschinen, das Laminieren mit Carbonfasergewebe und die Stereolithographie näher betrachtet, um keine Fertigungsmöglichkeit auszulassen.

Doch nicht nur die Herstellung war von Interesse. Es stellte sich für das Seminar noch die Frage, wie man ein Modell in den Computer bringt und dann dieses in eine für die Maschinen passende Sprache übersetzen kann, damit es Fräsmaschinen zur Herstellung einer Positivform umsetzen können. Auch für diese Problematik hatte die Berufsschule eine mögliche Antwort. Herr Klinger zeigte dem Kurs das Modellieren mit Marsclay, einer tonähnlichen Substanz. Daraufhin erklärte er das Prinzip eines 3D-Scanners, welcher das damit erstellte Modell in den Computer bringt und demonstrierte dies in der Praxis an einem bestehendem Modell. Doch noch ist die damit erhaltene Datei für die CNC-Maschinen nicht direkt verständlich und muss deshalb mit einem CAD-Programm überarbeitet werden.

Im Anschluss gaben Herr Klinger und Herr Zimmermann einen kleinen Einblick in verschiedene, sehr komplexe Programme dieser Art. Zum Abschluss stellte Herr Zimmermann die Berufsschule selbst, mit ihren Ausbildungsrichtungen und Aufgaben, vor und wies uns auf die Möglichkeit eines dualen Studiums im nächsten Jahr hin. Das P-Seminar war sehr von der Führung begeistert und möchte sich an dieser Stelle bei Herr Zimmermann und Herr Klinger für den äußerst informativen Einblick in die verschiedenen Möglichkeiten der Berufsschule bedanken.

Daniel Lovrecki (Q11)

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