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Besinnungstage 1819   1Es hat sich wieder gezeigt, dass drei Tage unter dem Thema „Ich bin K(k)lasse“ genau den richtigen Start ins neue Schuljahr für den einzelnen Schüler sowie für die Klassengemeinschaft darstellen. Warum ist das so? Es wurde ein halber Tag im Talschluss gelegenen Hochseilgarten verbracht, der die längste Kletterstrecke Europas misst.

Nach einer kurzen Einführung konnte man zwischen verschiedenen Parcours in drei unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden wählen. Auf diese Weise konnten die Schülerinnen und Schüler in teilweise schwindelerregender Höhe an ihre persönlichen Grenzen gehen und mit der rechten Motivation der Kletterpartner diese auch noch weiter nach oben verschieben.

Währenddessen hatten auch die jeweils anderen Klassen Programm. Mit Kooperativen Abenteuerspielen wurden die Teilnehmer dazu animiert als Team zu agieren, ohne Einmischung von außen. Dadurch wurde für sie erfahrbar, dass jeder von ihnen ein Individuum mit eigenen Stärken und Schwächen ist. Dabei sollten sie erkennen, dass es in der Gemeinschaft leichter ist manche Aufgaben zu bewältigen. Durch die Reflexion wird im Anschluss ein Rahmen geschaffen, in dem die Erfahrungen während der Spiele ausgetauscht werden können und die gemachten Erfahrungen in den Alltag übertragen werden.

Zwischen den verschiedenen Spielen und Gesprächsrunden gab es genügend Freizeit, in der unter anderem Gesellschaftsspiele oder Fußball auf dem Bolzplatz vor dem Haus gespielt wurden. Der Donnerstagmorgen wurde von einer Gruppe Jungs und Herrn Aschauer genutzt den aufwändig angelegten Motorik-Parcours entlang der Saalach zu erkunden.

Den Abschluss des Tages bildete jeweils das Beisammensitzen am Lagerfeuer sowie eine Abendbesinnung. Dabei fanden sich knapp die Hälfte der Schülerinnen und Schüler ein um bei einer Kraftquellen-Meditation oder einer Reise durch den eigenen Körper zur Ruhe und zum Nachdenken zu kommen.

Der Freitag stand im Zeichen des Gottesdienstes, der unter Anleitung der drei begleitenden Religionslehrer von allen Schülerinnen und Schülern vorbereitet und gestaltet wurde.

Insgesamt kann man also für die drei Tage nur ein überaus positives Fazit ziehen. Auch der Termin am Schuljahresanfang bringt viel Bereicherndes mit sich. Zum einen gehen die Klassen mit einer gestärkten Gemeinschaft und gut integrierten Neuzugängen ins Schuljahr. Zum anderen ist der Wandertag der 9. Klassen terminlich integriert und der Schuljahresanfangsgottesdienst ist auch noch vorbereitet.

Und das bei schönem Wetter vor traumhafter Bergkulisse mit motivierten Schülerinnen und Schülern.

StR Josef Aschauer

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