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Bayerwald 0719   2Wie einst Matthias Claudius in einem Liedtext das Reisen beschrieb, so können auch die Schülerinnen und und Schüler der fünften Jahrgangsstufe von ihren vielfältigen Eindrücken vom Aufenthalt in Bayerisch Eisenstein berichten. Die Wanderfahrt startete mit einer Dombesichtigung und einer Dreiflüsse-Stadtrundfahrt bei strahlendem Sonnenschein in Passau.

Hier konnte die weltgrößte Orgel bewundert und am sogenannten „Innspitz“ der Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz beobachtet werden. Tief beeindruckt waren alle von den Hochwassermarken am Rathaus, welche die verhängnisvolle Seite eines Lebens an drei Flüssen veranschaulichen. Nach dem Aufstieg zur Feste Obernhaus fuhr die Gruppe weiter zur Jugendherberge nach Bayerisch Eisenstein, wo sie nach dem Bezug der Zimmer eine erste Kostprobe von der guten Küche des Hauses nehmen konnten. 

Am nächsten Morgen hieß es „der Berg ruft“. Auf dem Großen Arber eröffnete sich ein grandioser Blick über den Bayerischen Wald. Nach dem Abstieg über den Arbersee kamen die Gipfelstürmer gegen Abend wieder in der Jugendherberge an, wo mit sportlichen Spielen der Tag schließlich seinen Ausklang fand.

Gut gestärkt, nach einem reichhaltigen Frühstück und mit Lunchpaketen gut versorgt wurde am nächsten Tag Bayerisch Eisenstein und seine Umgebung erkundet. Am Grenzbahnhof konnten die Schülerinnen und Schüler erleben, was der Begriff „Europa“ eigentlich bedeutet. Eine rote Linie, die durch das Gebäude verläuft erinnert an die ehemalige Grenze, die Jahrzehnte lang die Tschechische Republik und die Bundesrepublik Deutschland trennte. Wie schön war es doch, jetzt einfach hin- und herlaufen zu können.

Am Ausflugsgasthof Schwellhäusl erhielten die Wanderinnen und Wanderer interessante Informationen über die schwere Arbeit bei der Holzdrift. Mit Spielplatz und Tiergelände lud er außerdem zum Verweilen ein. Am Abend konnte die Geschicklichkeit beim Bogenschießen noch unter Beweis gestellt werden.

Am nächsten Tag standen das Tierfreigelände mit dem Haus der Wildnis und einer Stein-zeithöhle auf dem Programm. Großen Anklang fand auch der Besuch des 3D-Kinos, wo die Schönheit der Natur im Großformat bestaunt werden konnte. Auf dem Heimweg wurde die Ausstellungen in den Naturpark Welten besucht. Neben einer Fledermaus- und Skiausstellung erweckte eine große Modellbahnanlage das Interesse. Mit einem „Bunten Abend“, bei dem die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Beiträge präsentierten, fand der Tag einen schönen Ausklang. 

Kaum zu glauben, es war schon wieder Freitag und die Busse standen zur Abreise bereit. Aber ganz so schnell sollte es nicht gehen, denn ein Abstecher zum Baumwipfel Pfad mit dem eiförmigen Aussichtsturm stand noch auf dem Programm. Dann hieß es doch Abschied nehmen und die Rückreise nach Traunreut anzutreten, wo bereits die Eltern zur Abholung warteten.

StDin E. Hertel (Fahrtleitung und Organisation)

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