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Adventskalender 1219   1Die Schüler einer zehnten Klasse des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums haben im Rahmen des Sozialkundeunterrichts Wünsche an die Kommunalpolitik und die Verantwortlichen in der Stadt zusammengetragen. Im Großen und Ganzen finden sie, „es passt ganz gut in Traunreut, es gibt viele sehr gute Einrichtungen“.

Ein paar Ideen haben sie aber doch. So wünscht sich Elias stellvertretend für viele Jugendliche mehr Sitzbänke im Stadtgebiet, wo sich die Jugendlichen treffen und aufhalten können: „Am Stadtplatz gibt es genügend Sitzmöglichkeiten und dort sind dann auch immer viele Leute. Aber etwas abseits vom Zentrum gibt es nichts.“ Wünschenswert wären beispielsweise Bänke im näheren Umfeld der Schule, zum Beispiel auf der Grünanlage in der Adalbert-Stifter-Straße, wo sich die Schüler in Freistunden oder der Mittagspause aufhalten könnten. Mit der Mittagspause hat auch die Anregung von Tizian zu tun. Er wünscht sich mehr Geschäfte mit Auswahl an Speisen, die man „to go“ kaufen kann: „Pizza und Döner gibt es genug.“ Bei anderen, traditionellen Speisen sei die Wahlmöglichkeit eingeschränkt und in der Metzgerei oder bei Edeka, wo die Schüler mittags öfter einkaufen, sei deshalb auch meist sehr viel los und man müsse lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Emanuel würde es außerdem begrüßen, wenn an zentralen Standorten in der Stadt Getränkeautomaten stünden, wo man auch am Abend oder am Wochenende noch was zu trinken kaufen kann und dafür nicht extra zur Tankstelle fahren muss. 

Dass Traunwalchen unbedingt wieder ein Geschäft braucht, findet Elias, „weniger für uns Jugendliche, aber viele Rentner müssen jetzt mit Auto oder Bus extra in die Stadt fahren zum Einkaufen“. Auch fehle in der Außengemeinde generell ein Ort, wo sich die jungen Leute treffen können, womit er wieder bei der Frage nach mehr Sitzbänken war. Ganz wichtig für den Schüler ist dabei aber auch, dass neben den Bänken ausreichend Mülleimer aufgestellt werden. Er findet es entsetzlich, dass an manchen Orten in der Stadt „so viel Mist rumliegt“. Den grauen Rathausplatz ein bisschen farbiger, sprich grüner machen und auch aus Umweltgründen dort Bäume pflanzen, würde Benedikt gern. In Sachen Verkehr haben sich die Schüler auch Gedanken gemacht und finden, dass mehr und vor allem breitere Radwege benötigt würden. Die Fahrradschutzstreifen auf den Straßen sind für ihr Empfinden zu schmal und unsicher. Außerdem stört sie, dass morgens und mittags an der Schule alles zugeparkt ist und teils chaotische Verhältnisse herrschen. Hier sollte ihrer Meinung nach öfter kontrolliert werden, damit zumindest die Bushaltespur freibleibt, und vielleicht könnte man mit einem generellen Halteverbot manche Eltern dazu bringen, ihre Kinder nicht bis direkt vor das Schulhaus zu fahren. 

P. Mix

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