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Bio Herz 120   3Dass das Herz eines der wichtigsten Organe von vielen Lebewesen ist, weiß jeder. Damit wir, die 10a, allerdings auch genau wissen wie es aufgebaut ist und funktioniert, durften wir im Biologieunterricht mit Handschuhen und den richtigen Utensilien ausgerüstet in Partnerarbeit jeweils ein Schweineherz sezieren. Es wurde das Organ eines Schweines benutzt, da dieses der Größe des menschlichen sehr ähnlich ist.

Damit dabei nichts schief geht, schauten wir uns vorerst ein Video dazu an, in dem der Vorgang genau erklärt und gezeigt wurde. Als wir dann ein Herz auf unseren Sezierteller gelegt bekamen und selbst damit anfangen konnten uns am Sezieren zu versuchen, untersuchten wir es erst einmal von außen, tasteten es ab und fuhren mit einem Glasstab die Blutgefäße nach, um herauszufinden, um welches es sich dabei handelt.

Den Ersten Schnitt setzten wir mit einem Skalpell oder einer Rasierklinge in die linke Herzhälfte, die wir dann auch von innen begutachteten. Dabei konnte man sehr gut die Segelklappe, die zwischen Vorhof und Herzkammer liegt, sowie die Sehnenfäden, die sie mit dem Muskel verbindet, erkennen. Im nächsten Schritt wurde das Herz umgedreht und die rechte Herzhälfte aufgetrennt und begutachtet. Dabei konnte man wieder eine Herzklappe und Sehnenfäden feststellen.

Anschließend wurden das komplette Herz geöffnet und so viele Herzteile wie möglich benannt. 15 Minuten vor Schluss mussten wir dann allerdings leider wieder alles aufräumen, da wir genug Zeit um alles wieder zu säubern brauchten. Da die Herzen vorher gut gewaschen wurden, trat nicht besonders viel Blut aus, komplett verhindern konnte man es allerdings trotzdem nicht.

Am Ende der Stunde waren alle sehr begeistert und fanden es sehr interessant einmal zu sehen wie das Organ, das unseren ganzen Körper mit Blut versorgt, wirklich aussieht und funktioniert. Vor allem hat uns gefallen, dass wir alles selbst machen durften. Wer das Herz jedoch nicht anfassen oder hineinschneiden wollte, musste das natürlich auch nicht tun. Am Ende hat das Erlebnis aber jeder positiv in Erinnerung. 

Sophia Ganter (10a)

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