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Wir, die 9. Klassen, haben in den letzten Geschichtsstunden den Holocaust untersucht. Um zu diesem Thema noch einmal tiefere Eindrücke zu erhalten, sind wir am 4. Februar 2020 nach Dachau in die KZ-Gedenkstätte gefahren.

Dort angekommen, schauten wir uns selbstständig das Museum an, in dem viele Informationstafeln, aber auch Überreste, wie das Eigentum einiger KZ-Häftlinge zu sehen sind. Anschließend besuchten wir das Kino der Gedenkstätte, in dem ein Dokumentarfilm aus dem Jahr 1969 die Dramatik der damaligen Situation eindrücklich wiedergab. 

In drei Gruppen wurden wir anschließend über das Gelände geführt. Wir sahen uns die Nachbauten der Baracken an, in denen die Häftlinge, unter ihnen politisch Andersdenkende, Juden, Sinti, Roma, Homosexuelle und sogenannte Asoziale, untergebracht waren. Außerdem wurden uns die aus dem Zweiten Weltkrieg noch erhaltenen Gebäude gezeigt, wie das Krematorium und die Gaskammer. Unsere Gruppenleiter erzählten uns von den furchtbaren hygienischen Zuständen, der mangelnden Ernährung der Häftlinge und den grausamen Strafen in diesem Willkürsystem der Nationalsozialisten. 

Das bedrückende Gefühl, das uns überkam, wurde durch das schlechte Wetter an diesem Tag noch einmal verstärkt. Unser Fazit ist, dass wir von dieser Exkursion viel mitnehmen konnten: Sowohl neues Wissen als auch die erneute Erkenntnis, dass so etwas wie damals nie wieder passieren darf. 

Laura Einsiedl (9a)

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