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Die Streitschlichter am JHG

Konflikte an der Schule

– klar treten sie auf in allen möglichen Formen:

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  • „harmlose“ Rangelei bis zur ernsthaften Auseinandersetzung
  • Beleidigungen wegen Aussehen, Kleidung, Herkunft, Verhalten
  • Übergriffe auf persönliche Sachen wie z.B. wegnehmen, verstecken, bewerfen,
  • Üble Nachrede durch bewusst falsche Gerüchte über einen Mitschüler

manches „analog“ manches „digital“ im Netz.

Gewalt als Mittel der Konfliktregelung in allen gesellschaftlichen Bereichen muss verhindert werden, Konflikte gehören aber zum Alltag und damit auch zum Schulalltag. Die Möglichkeit Konflikte konstruktiv auszutragen oder gar in beiderseitigem Einvernehmen beizulegen besteht selten. „Man geht ihnen aus dem Weg“ „sagt dem anderen mal seinen Meinung“, etc.

Tatsächlich empfinden Lehrer Konflikte im Schulalltag eher als Störung des Schulbetriebs und finden zwar Möglichkeiten die akute Störung zu beenden – aber eine Konfliktlösung ist das i.A. nicht.

Es sind der Konfliktaustragung tatsächlich enge strukturelle Grenzen gesetzt: permanenter Zeitdruck, Mangel an Zeit und Raum für die Konfliktbewältigung. Es fällt Unterrichtszeit aus – auch für unbeteiligte Schüler.

Konflikte als Chance: Durch Konflikte gewinnt man Erkenntnisse über das Erleben von Kindern und Jugendlichen; man nimmt Anteil am Leben der Beteiligten. Schüler lernen einander besser kennen und einschätzen. Sie erwerben soziale Kompetenzen und werden selbständiger. Nicht selten schaffen sie es, Konflikte später alleine auszutragen.

 

Was ist Mediation?

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Mediation ist die Vermittlung in Konfliktfällen durch unparteiische Dritte. Es stellt einen mittlerweile nicht mehr neuen Ansatz für eine demokratische Konfliktkultur bereit, d.h. der Mediator hilft den beiden Konflikt-austragenden eine selbstbestimmte eigene Lösung für ihr gemeinsames Problem zu finden.

Die Mediatorin bleibt neutral und all-parteilich. Sie bewertet nicht, sondern setzt verschiedene Methoden ein (wie z.B. aktives Zuhören, die „richtigen“ Fragen stellen) und strukturiert den Prozess, so dass den Streitenden Gefühle, Interessen und Positionen (eigene wie die des anderen) klar werden. Sie ist verantwortlich für den Verlauf und nicht für den Inhalt oder das Ergebnis. Sie ist zukunftsorientiert, d.h. das vorhandene Problem wird zwar (meist) aufgearbeitet, aber es wird nach einer fairen, realistischen Lösung für die Zukunft gesucht. „Was brauchst du jetzt, damit es dir (in Zukunft) besser geht?“

Die kennengelernten Verhaltensmuster sollen den Streitenden auch in Zukunft weiterhelfen.

Auch wenn später im Schulalltag das Angebot der Streitschlichter sicherlich nicht täglich genutzt wird, lässt sich an vielen Schulen feststellen, dass bereits die Tatsache, an der Schule überhaupt Streitschlichter zu haben, durchaus eine positive Auswirkung auf das Schulklima hat.

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Die Streitschlichter sind für unsere Schüler eine neutrale Anlaufstelle. Häufig kämen gerade die Fünft- und Sechstklässler mit kleineren Streitereien nicht so gut allein klar. Wenn sie aber zu einem Lehrer gingen, würden sie schnell als „Petze" verhöhnt. Da seien dann die älteren Schüler genau die richtigen Ansprechpartner, um zu schlichten.

Die Mediatoren fungieren hierbei in ihrem späteren Aufgabenbereich nicht als Richter, sie sollen das Gespräch der Kontrahenten lenken und auf eine sachliche Ebene führen. Die Konfliktparteien sollen hierbei selbst eine Lösung finden, mit der sie auch wirklich einverstanden sind. Der Lehrer wird hier nur im absoluten Notfall hinzugezogen, generell sollten die Mediatoren „von Schüler für Schüler“ agieren.

Wann ist Peer-Mediation nicht mehr geeignet:

Fälle mit Konflikten:

  • zwischen Lehrern und Schülern,
  • mit beteiligten Eltern,
  • in Zusammenhang mit Straftaten (Drogenmissbrauch, Körperverletzungen, …)
  • Mobbing, wobei der erste Kontakt zwischen den Beteiligten auch im Rahmen der Streitschlichtung stattfinden kann. Gelingt kein Konsens, dann findet eine Weitervermittlung an andere Anlaufstellen (z.B. Vertrauenslehrer, DRK-Beratungsstelle, …) statt.

 

Ablauf einer Mediation – die 5 Phasen

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  1. Einleitung

Begrüßung sowie Ablauf und Regeln erläutern

  1. Sichtweisen der Konfliktparteien und Problem feststellen

Jeder darf nacheinander seine Sichtweise schildern.

  1. Konflikterhellung

Wie kam es denn dazu? Gefühle, Anliegen, Wünsche und Bedürfnisse dürfen genannt werden

  1. Lösungen suchen

Brainstorming durch die Streitenden! Erst im Einzelgespräch oder sofort zusammen, auf Karten oder im Gespräch

  1. Vereinbarungen treffen – einen Vertrag unterschreiben!

Eine Lösung finden, mit der alle einverstanden sind.

  1. Nachtreffen zur Auswertung

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Unser aktuelles Team (Foto):

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Pausendienste im Raum E27 (im Gang des Sekretariats rechts):

 

Mo

Di

Mi

Do

Fr

1. Pause

 

Q11

 

 

 

Maria Wastlhuber

Daniela Maier

10b

 

Jule Feichtinger

Rebekka Fackler

10a

(Lara Kuhar

Sabrina Rasumny

7b)

Rici Dizdarevic

Sabrina Reichenspurner

10a/b

(Rebekka Kühler

Bettina Schuller

7c)

Alexandra Orwat

Sophie Wolfertstetter

10b

 

2. Pause

 

 

Q12

 

 

 

Niki Günther

Jana Straßer

Q11

(Peter Hollmann

Pascal Plankl

7a/b)

Frizzi Birnbacher

Pia Maier

10b

(Niklas Gröll

Pascal Plankl 7a/c)

Vroni & Kathi Bäuml

7a

Elena Fritz

Laura Lefelmann

Q11

(Laura Einsiedl

Lara Märzluft

7a)

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