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W Seminar Latein   1Am Samstag, dem 12.11.2016, brachen wir, die Schülerinnen und Schüler des W-Seminars Latein, gemeinsam mit unserer Seminarleiterin Frau Arzberger und ihrem Mann nach München auf, um uns dort die Glyptothek und die Staatlichen Antikensammlungen am Königsplatz anzusehen.

Zuerst besuchten wir die Staatlichen Antikensammlungen. Dort konnte man unter anderem Schmuck, Terrakotten und Vasen griechischer, etruskischer und römischer Künstler aus dem Zeitraum zwischen dem dritten Jahrtausend v. Chr. und 400 n. Chr. anschauen. Dadurch, dass die Vasen hauptsächlich mythologische Abbildungen zeigen, konnten wir uns viele Inspirationen für die bevorstehende Seminararbeit holen. Auch das Thema des letzten Referats – Vasen – wurde noch einmal veranschaulicht. So ist beispielsweise in der Antikensammlung die Dionysos-Schale des berühmten Künstlers Exekias ausgestellt, die wir davor nur auf Bildern betrachten konnten. Außerdem wurden uns die verschiedenen Stile und Typen der Vasen sehr klar. Zum Beispiel, dass beim geometrischen Stil zuerst nur geometrische Ornamente, wie der Mäander, zum Bemalen der Vasen verwendet wurden und später beim rot- und schwarzfigurigen Stil auch Menschen und Tiere die Vasen schmückten.

Als zweites besuchten wir nun die gegenüberliegende Glyptothek, in welcher römische und griechische Marmorstatuen und Reliefs von ca. 650 v.Chr. bis ca. 550 n.Chr. ausgestellt sind. Auch über die Entwicklung der griechischen Plastik waren wir im Vorfeld durch ein Referat informiert worden. Wir versuchten nun, die Ausstellungsstücke den verschiedenen, im Referat vorgestellten Perioden zuzuordnen. Berühmte Beispiele aus der Glyptothek für die Archaische Periode sind der Kuros von Tenea, an welchem man deutlich die Merkmale dieser Zeit erkennen konnte, und die sogenannten Ägineten: Giebelfiguren des Athena- Aphaia-Tempels von der Insel Ägina. Auch zu den anderen Perioden, nämlich der Klassischen und der Hellenistischen, fanden wir zahlreiche Beispiele, wie den Barberinischen Faun und den Knaben mit der Gans, welche der Hellenistischen Plastik zuzuordnen sind, und die klassische Statue der Eirene (Göttin des Friedens). Außerdem konnten wir zahlreiche römische Kaiserportraits, wie das des Augustus, sehen.

Alles in allem hatten wir einen sehr informativen und interessanten Ausflug und lernten den Königsplatz auch einmal außerhalb der Zeit des „ Oben- Ohne- Festivals“ kennen.

Marie Kersting, Q11  

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