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„Der Mensch kann nicht gut genug über den Menschen denken.
Immanuel Kant (1724 - 1804), deutscher Philosoph

 

Was ist Ethik? Warum Ethik? Wer geht dahin?

Das sind wohl die zentralen Fragen, die sich angesichts des Unterrichtsfachs Ethik stellen. Zuerst einmal sollte klar sein, was Ethik nicht ist: Konkurrenz zu Religion. Es gibt zwar thematische Überschneidungen, doch grundsätzlich hat das Fach Ethik seinen eigenen Lehrplan, der sehr übersichtlich unter http://www.lehrplanplus.bayern.de/fachprofil/gymnasium/ethik einzusehen ist.

Aber nun zu den Fragen. Also: Wer kommt? Grundsätzlich findet sich in den Ethik-Kursen eine bunte Mischung all derer, die entweder nicht getauft wurden, die einer Religion angehören, die nicht am Gymnasium unterrichtet wird, die nicht an Gott glauben – oder die schlicht und einfach von ihren Eltern dafür angemeldet wurden.

Denn das ist wichtig: Die Anmeldung. Grundsätzlich können alle Eltern ihre Kinder für den Ethik-Unterricht anmelden, das geht ganz einfach über eine schriftliche Mitteilung an das Sekretariat. Wichtig ist zu wissen, dass die zehnte Klasse essentiell für die Oberstufe ist und das hat Konsequenzen: Wer in der zehnten Klasse nicht Ethik wählt, dies aber in der Kursphase will, muss entweder am Ende der zehnten Klasse einen Test ablegen über den Stoff des Jahres (den man sich selbst aneignet!) oder akzeptieren, dass man Ethik nicht zum Abiturfach machen kann. Deshalb sollte zu Beginn der zehnten Klasse genau überlegt werden, welcher Unterricht besucht wird.

Was aber macht man denn nun in Ethik? Dazu der Lehrplan Plus Bayern:

„[Der Ethikunterricht] orientiert sich in seiner grundlegenden Zielsetzung an den sittlichen Grundsätzen, wie sie in der Verfassung des Freistaates Bayern und im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland niedergelegt sind. Im Übrigen berücksichtigt er die Pluralität der Bekenntnisse und Weltanschauungen. Insbesondere orientiert er sich bezüglich seiner inhaltlichen Rahmenbedingungen an den Aussagen der Bayerischen Verfassung in Artikel 131 und den Festlegungen des Grundrechtekatalogs im Grundgesetz. So ist die Achtung der Würde des Menschen unverzichtbare Grundlage des Ethikunterrichts. Die Erziehung zu Toleranz, Selbstkontrolle und Achtung der Überzeugungen des Andersdenkenden sowie zur Übernahme von Verantwortung sind weitere Beispiele dieser Orientierung.“

Diese Orientierung an Werten zieht sich von der Unterstufe bis zum Abitur, wobei natürlich die verschiedenen Entwicklungsstadien der SchülerInnen berücksichtigt werden.

 

Eingeführte Lehrwerke am JHG:

G9:         „Leben leben. Ethik“ (Klett-Verlag)

G8:         Klasse 8 & 9:       „Abenteuer Ethik“ (Buchner Verlag)

               Klasse 10:            „Forum Ethik 10“ (Klett Verlag)

               Q11/12:               „ethikos 11“ bzw. „ethikos 12“ (Oldenbourg)

 

Organisation:

Der Ethikunterricht erfolgt zweistündig und parallel zum Religionsunterricht. Die Note bildet sich aus kleinen Leistungsnachweisen, so z.B. Stegreifaufgaben und Unterrichtsbeiträgen, Rechenschaftsablagen oder kleinen Vorträgen. In der Oberstufe wird pro Halbjahr zusätzlich eine Klausur geschrieben.

 

Unsere Fachschaft: 

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von links nach rechts: 

Frau Palmberger, Frau Mayer, Frau Arzberger, Frau Glaser

 

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