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BayerWald 717   5Wir, das waren 80 Schülerinnen und Schüler der fünften Jahrgangsstufe samt ihren begleitenden Lehrkräften Frau Stief, Frau Palmberger, Herr Kafurke, Herr Greil und Frau Hertel (Fahrtleitung), die mit bester Laune am Montag Morgen bei strahlend blauem Himmel in Traunreut aufbrachen, um den Bayerischen Wald zu erkunden.

Die erste Station war die Drei-Flüsse-Stadt Passau. Hier gab es nicht nur interessante Informationen über die Geschichte der Stadt zu hören und die verschiedenen Zeugnisse der vergangenen Hochwasserperioden zu bestaunen, sondern auch einen prunkvollen Dom mit der weltgrößten Orgel zu bewundern. Außerdem lud ein großer Spielplatz am Ufer des Inns zum Rasten und Klettern ein.

Das Schönste war jedoch die Drei-Flüsse-Rundfahrt mit dem neuen Ausflugsschiff, welches durch seine Dekoration an einen Ausflug in die Karibik erinnerte.

Am späten Nachmittag erreichten wir dann unser eigentliches Ziel, die Jugendherberge in Waldhäuser. Nach einem kurzen Kampf mit Bettdecke, Bettbezug und Spannbetttuch konnten sich alle Fahrtteilnehmer bei einem guten Abendessen stärken, um dann bei der „Waldhäuser-Rally“ das kleine Bergdorf zu erkunden.

Bei dieser Rally wurden Begriffe wie „Der Maler des Waldes“, „Guldensteig“, „Säumer“ oder „Schmuggler“ mit Leben gefüllt. Man hätte sonst nicht geglaubt, auf welche Geschichte dieses Bergdorf zurückblickte.

Als am nächsten Morgen die Lunch-Pakete gepackt waren, wurde das Tier-Freigelände gestürmt. Wir sahen sie alle! Uhu, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Wolf, Elch und eine ganze Wildschweinrotte schienen auf uns gewartet zu haben und zeigten sich von ihrer schönsten Seite. Die Hauptattraktion war unbestritten „Familie Braunbär“. Vater Bär begrüßte uns aufrecht auf den Hinterbeinen stehend, wogegen die beide Bärenkinder gut bewacht von dem Muttertier in einem kleinen Teich plantschten.

Wieder zurück in der Jugendherberge wurde der Abend mit Spielen und Turnieren verbracht. Erschöpft und von den vielen Eindrücken überwältigt schliefen schließlich alle schnell ein, denn am nächsten Tag hieß es wieder fit zu sein, denn es standen die Erkundung des Bergbaches und die Waldspiele auf dem Programm.

Die Zeit verging wie im Fluge und ehe man sich umschaute war es schon Donnerstag.

Gerade heute, wo doch die Wanderung zum Gipfel des Lusen erfolgen sollte kündigte sich ein Gewitter an. Doch nach dem Motto „Wenn Engel reisen, dann...“ hielt das Wetter, sodass die munteren Wanderer mit einer super Fernsicht auf dem Gipfel belohnt wurden.

Auch der geplante Grillabend konnte noch im Freien stattfinden. Schließlich begann es trotzdem zu regnen, sodass der „Bunte Abend“ im Hause abgehalten werden musste, was die Stimmung aber nicht schmälerte.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen. Nachdem die Koffer und Taschen sicher in den beiden Bussen verstaut waren ging es bei schönstem Wetter noch zum Baumwipfelpfad. Aus Schwindel erregender Höhe konnte der Wald aus der „Eichhörnchen-Perspektive“ betrachtet werden. Nach einer Brotzeit auf der Plattform des Aussichtspunkts trat die Reisegruppe die endgültige Heimreise nach Traunreut an.

OStRin E. Hertel (Fahrtleitung)

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